Trauer-Floristik

 

 

Jeder Mensch ist einzigartig . . .

. . . jeder Abschied ist es auch . . .

 

 

Trauerfloristik . . . .

Die Floristik beschäftigt sich in der Haupsache mit der Gestaltung und der floralen Umrahmung der Standardsituationen im Leben des Menschen von der Wiege bis zur Bahre.

Bei allen Anlässen wird viel mit Symbolik und traditionellen Formen, Materialien und Blüten gearbeitet. So auch bei einem Trauerfall, wo von früher her der Kranz seine größte Bedeutung hat.

Er symbolisiert das ewige Leben . . .

 


Gestecke, Buketts oder gepflanzte Werkstücke haben zwar keine
Symbolik,

sind jedoch als Trauerspende eine abgewandelte Form,

seine Verbundenheit und Wertschätzung gegenüber den Verstorbenen und den Angehörigen

zum Ausdruck zu bringen . . .

 

 

Die Trauergebinde und Werkstücke

werden von uns ansprechend dekoriert . . .

 

 

 

Einige Dekorationsbeispiele . . .

 

 

 

 

Die Trauerfeier erhält so einen

würdigen Rahmen . . . .

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

. . . dezent mit Buchs-Kugeln

 

. . . Weiß-Grün-Kombination . . .

 

 

 

 
   

 


 

Trauerfeier zur Urnenbeisetzung

Trauer-Floristik

 

ein würdevoller Abschied braucht den

entsprechenden Rahmen . . . .

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Trauer-Floristik

 

Trauer-Floristik

 

 

 

 

 

Trauer-Floristik

 

Trauer-Floristik

 

 

 

 

 

 

Trauer-Floristik

   



Grabdekoration
Grabdekoration

Grabdekoration

Neben der klassischen Dekoration der Aussegnungshalle verleiht eine Grabdekoration

der Trauerfeier einen eigenen Rahmen und unterstreicht die Besonderheit des Augenblicks . . .

 

Werkstücke aus der Trauerfloristik . . .

. . . das Herzsymbol . . .
 
. . . inverschiedenen Größen und Ausführungen . . .

. . . das Symbol der Unendlichkeit . . .

 

. . .der Kranz . . .

   

 

Grabdekoration

Trauerkranz mit Strauß-Garnierung

 

 

 

 

Grabdekoration

3 Tuff-Garnierung

 

 

 

Grabdekoration

der rund umsteckte Kranz

Grabdekoration

. . . rustikal, sommerlich . . .

 

 

 

Grabdekoration

Herz gesteckt mit Rosen . . .

 

 

 

 

 

 

 

Grabdekoration

Grabdekoration

 

. . .gepflanzte Kränze

 

 

 

 

 

 

Urnenschmuck in unterschiedlicher

Gestaltung . . . .

 

 

Grabdekoration

Grabdekoration

 

 

 

 

Grabdekoration

 

Das Leben ist kurz

aber doch von unendlichem Wert . . .

 

 

 

 

 

 

 

Grabdekoration

 

. . . denn es birgt den Keim

der Ewigkeit in sich . . . .

 

Franz von Sales

 

 

 

 

Grabdekoration

 

 

 

 
 
 

siehe auch unter

++ Friedhofsgärtnerei++

 

 
 
   


Bestattungskultur im Wandel . . .

". . . .Natürlich ist noch nicht ausgemacht, ob deshalb in absehbarer Zeit unsere Friedhöfe nicht mehr gebraucht werden. Umso mehr bedarf es schon heute einer Diskussion wohin der Weg unserer Begräbnis- und Friedhofskultur führen soll. Es bedarf dazu zum einen der Besinnung auf den Sinn unserer traditionellen Friedhofskultur wie auch des Nachdenkens über neue Formen der Gestaltung der Orte der Trauer.

Die christlichen Kirchen haben in der gegenwärtigen Diskussion einige christliche Grundanliegen im Umgang mit den Verstorbenen formuliert, die ich kurz nachzeichnen möchte:

1. Gegen die Tendenz der Anonymisierung gilt es daran festzuhalten, dass der Name an der Begräbnisstätte ein unverzichtbares Merkmal der Würdigung der bleibenden Individualität der Verstorbenen vor Gott ist. Anonyme Massengräber sollten bleibend einer Vergangenheit angehören - als die Armen namenlos in solchen Gräbern verscharrt wurden.

2. Gegen die Tendenz zur Privatisierung gilt es den Friedhof als Ort des kollektiven Totengedenkens zu bewahren. Die Verdrängung der Wirklichkeit des Todes führt am Ende nur zu einer trostlosen Gesellschaft. Eine Kultur des Memento mori ist heute nicht weniger notwendig als zu allen Zeiten. Öffentliche Friedhöfe können ein wichtiger Beitrag dazu sein.

3. Ich möchte hier aus einer Stellungnahme unseres badischen Oberkirchenrats zitieren: Begräbnisstätten sollten ein besonderer, geschützter Raum sein. In allen Kulturen gibt es aus letztlich psychologischen Gründen den besonderen Ort der Totenruhe. Dieser geschützte Raum ist ein Ort, in dessen bewusster Gestaltung sich die Kultur einer Zeit ausdrückt. Deswegen sind vielfältige Gestaltungsformen von Gräbern sinnvoller als eine Privatisierung der Bestattungsorte. In diesem Sinne lohnt sich der Einsatz für eine lebendige, vielfältige Friedhofskultur. Friedhöfe sind Orte gesellschaftlicher Gedenkkultur. Es ist wichtig, dass es solche Orte gibt. So könnten z.B. auch Gedanken des Friedwaldes durchaus innerhalb vorhandener Friedhöfe verwirklicht werden.

Der Wunsch nach einer individuellen Gestaltung der Begräbnisformen wie der Begräbnisstätten aber ist eine Aufgabe, die allen Beteiligten wie kirchlichen Mitarbeitern, Bestattern, Steinmetzen, Gärtnern aber auch den Friedhofsverwaltungen neu gestellt ist. . . . . . . .

Ich verstehe auch die Ausstellung,. . . . . als einen Beitrag zu einer solchen Entdeckung der vielfältigen Formen des ‚Trostes der Blumen' und als eine gleichermaßen sinnvolle wie sinnliche Unterstützung der Trauernden auf ihrem Weg zurück ins Leben.

Abschließend noch eine kleine Bemerkung zur Sprache der Blumen.
Bei meinem Stöbern im Internet bin ich auf eine Seite gestoßen, in der die Symbolsprache der Blumen erläutert wird. Nur einige wenige Beispiele: Chrysantheme: seit dem 19. Jahrhundert als Totenblume bekannt, Symbolblume des Herbst und der Macht, aber auch der Liebe über den Tod hinaus Gräser: Sinnbild für Vergänglichkeit des Lebens Rosen: Sinnbild für Vergänglichkeit und Tod - und natürlich auch für die bleibende Liebe, die die Angehörigen mit ihren Verstorbenen verbindet.
Wer die Symbolsprache der Pflanzen versteht, sieht Gräber mit anderen Augen. Vielleicht kann auch dies ein kleiner Beitrag sein, den Schatz des Trostes und der Hoffnung, den wir auf unseren Friedhöfen und Gräbern haben neu zu entdecken."

. . . . zitiert aus Grußwort zur Eröffnung der Ausstellung ‚Trost der Blumen' in der Blumenhalle der LGS Bad Rappenau am 16.09.08

Pfarrer Joachim Bollow, Evang. Kirchengemeinde Bad Rappenau

Symbolik der pflanzen siehe unter Dauergrabpflege Württemberg